Warum Bilder in einen Blogartikel gehören…

…und ich selber aber meist darauf verzichte. ;-) Texte brauchen Bilder, wie wir Menschen die Luft zum Atmen. Tatsächlich ist die grafische Komponente überaus wichtig für die Wirkung, die ein Blogartikel entfalten soll.

Warum das so ist und wie Sie an günstige Bilder für Ihre Texte kommen, erfahren Sie im Folgenden.

Warum Bilder in einen Blogartikel gehören

Blogartikel ohne Bild sind irgendwie langweilig, finden Sie nicht? Monotone, teils endlose Textblöcke, die allenfalls durch Zwischenüberschriften und Auflistungen aufgewertet und leichter verdaulich werden. Das will doch keiner.

Wenn das Thema des Beitrags oder der Schreibstil des Autors eher schnöde erscheinen, ist der Leser verloren. Ein grafischer Augenschmaus hingegen kann das Interesse eines Lesers dermaßen fesseln, dass dieser in den Text hineingezogen wird, gar nicht mehr anders kann, als diesen bis zu Ende durchzulesen.

Bilder sprechen den Leser auf einer gänzlich anderen emotionalen sowie intellektuellen Ebene an und machen das Geschriebene auf eine ganz besondere Art und Weise zugänglich. “Der Text wird einfach besser lesbar – nicht physisch, sondern psychisch”, wie es einst Martin Mißfeldt vom tagSeoBlog ausdrückte.

Mit optischer Unterstützung in Form von Kameraaufnahmen, Kunstwerken oder Grafiken haben Sie die Gelegenheit einen atmosphärischen Rahmen zu erschaffen, der seinesgleichen sucht, den Leser vollkommen in den Bann zieht und den Text überaus lesenswert erscheinen lässt.

Selbst die trockensten Fachbücher lassen sich durch Bilder enorm aufwerten und leichter konsumieren. Da sollten Blogartikel doch nicht hintenanstehen, oder?

Warum ich weitgehend auf Bilder im Blog verzichte

Und doch verzichte ich zumindest hier im Blog regelmäßig auf die visuelle Unterstützung durch Grafiken oder reizende Bilder. Ziemlich bescheuert, nicht wahr?

Natürlich habe ich dafür auch einige gute Gründe. So gibt es noch immer technische Probleme, die mich an einer komfortablen Integration von Bildern hindert. Eine weitere Schwierigkeit gibt es bei der Anzeige selbiger.

Die passen sich nämlich auf Tablet- und Smartphone-Bildschirmen nicht in der Größe an, sondern ragen dann in die Sidebar oder verschieben den Text dermaßen, dass dies einfach unschön aussieht.

Zudem wirken sich die Grafikdateien immer negativ auf die Ladezeit einer Webseite aus. So lange diese nicht ausreichend für diesen Blog optimiert ist, werde ich mich mit Bildern also weiterhin zurückhalten.

Kurzum: Es wird Zeit einen Programmierer zu beauftragen. :-)

So kommen Sie an günstige Bilder für Ihre Texte

Ihnen möchte ich die Einbindung von Bilddateien aus den genannten Gründen dringend ans Herz legen. Es lohnt sich. Fragt sich nur, wie Sie an günstige Bilder herankommen.

Die günstigste Alternative ist natürlich die Kreation eigener Bildwerke. Diesen Weg sollten Sie aber nur gehen, wenn Sie wirklich etwas von Fotografie, Grafikdesign und/oder Malerei verstehen. Denn minderwertige Bilder sind wenig effektvoll.

Vielmehr verschrecken diese interessierte Besucher Ihrer Webseite schneller als Ihnen lieb sein kann. Zu bedenken ist auch, dass die Bilderstellung oftmals sehr zeitaufwändig ist. Es gilt abzuwägen, ob Ihre Zeit nicht andernorts produktiver einzusetzen ist.

Woher sollen Sie dann die Bilder nehmen? Auf keinen Fall ungefragt von irgendwelchen Webseiten oder aus der Google-Bildersuche. Damit verstoßen Sie gegen das Urheberrecht und riskieren sehr teure Abmahnungen.

Abmahngefahr besteht auch bei der Verwendung von Material sogenannter Bild-Communities, wie zum Beispiel pixelio.de. Tatsächlich sind in diesem Zusammenhang immer wieder Vorgänge zu beobachten, die auf systematische Abzocke hindeuten.

Mir persönlich mag jedenfalls kein besserer Grund in den Sinn kommen, warum jemand Bilder auf einer Foto-Plattform kostenlos zur Verfügung stellt und mit einiger Verzögerung einen Anwalt Abmahnungen aufgrund wirtschaftlicher Schäden verschicken lässt.

Um derartigen Ärger zu vermeiden, sollten Sie einfach Fotos bestellen. Auf entsprechenden Plattformen ist die Auswahl überwältigend groß und qualitativ nicht zu übertreffen. Und die Dateien sind in der Regel auch sehr preisgünstig im Einkauf.

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Mach es wie MacGyver: Unternehmenserfolg kommt nicht von ungefähr

Sicher kennen Sie noch Angus MacGyver, den Fernsehhelden der 80er Jahre, der aus ziemlich allem was er fand etwas basteln und sich damit aus jeder Notsituation befreien konnte.

Ob eine Gefangenschaft im südostasiatischen Dschungel oder die Aufdeckung eines Modkomplotts – nichts war der Serienfigur, gespielt von Richard Dean Anderson, zu schwer.

Er improvisierte wo er nur konnte. Immer an seiner Seite hatte er dabei sein Schweizer Taschenmesser.

Abgesehen von den oft irrwitzigen Ideen und mit Verlaub ein ums andere Mal weit an der wissenschaftlichen Realität vorbei denkenden Drehbuchautoren, können Unternehmer von dieser Fernsehfigur vieles lernen.

Was das ist, erkläre ich Ihnen im Folgenden.

Von Gründertypen und Herangehensweisen

In numehr 2,5 Jahren als selbständiger Blogger, Autor und Dienstleister habe ich einiges lernen können über die Psychologie und die Verhaltensweisen deutscher Gründer.

So zum Beispiel, dass es eben nicht nur einen Gründertypus gibt. Nein, es gibt tatsächlich eine Vielzahl unterschiedlichster Charaktere und verschiedenster Herangehensweisen an eine Existenzgründung.

Dieser Beobachtung zugrunde liegt natürlich auch die Motivation, die jeden Gründer zur Selbständigkeit motiviert. Für viele liegt der Spaß im Vordergrund, für andere die Selbstverwirklichung.

Alles in allem decken sich meine Feststellungen mit der Facebook-Umfrage, die ich vor einer Weile zu den Gründen für eine Selbständigkeit veranstaltet habe.

Wie dem auch sei. Eigentlich möchte ich nicht auf die Unterschiede zu sprechen kommen, sondern auf ein wesentliches Problem, das ich ausnahmslos an jedem Gründer ausmachen konnte, mit dem ich in Kontakt stand oder den ich beraten habe.

Ein Faktor mit dem ich selber immer wieder zu kämpfen habe. Ich meine diesen Drang zur Perfektion, der scheinbar allen deutschen Gründern innewohnt.

Deutsche Gründer und ihr hinderlicher Drang zur Perfektion

Diesen inneren Zwang von dem sich allzu viele Existenzgründer einfach nicht zu lösen vermögen.

Diesen vermaledeiten Wunsch nach hundertprozentig funktionierenden Systemen, fehlerlosen Inhalten, maximaler Nutzerfreundlichkeit, damit vom ersten Tag der Gründung an alles wie geschmiert läuft, alle Kunden perfekt bedient werden, keine Probleme auftauchen und maximale Umsätze eingefahren werden können.

Gründern, Angestellten und Mitmenschen macht es das Leben unnötig schwer.

Tatsächlich kostet dieses Perfektionsstreben am Ende oftmals mehr Geld als es einbringt.

Und es zeigt sich: Nicht diejenigen, die monatelang an kleinsten Details feilen und gleichzeitig ihre finanziellen Reserven auf das Äußerste ausreizen, sind am Ende die Gewinner, sondern diejenigen, die sich schließlich dazu entscheiden ihre Webseite online zu stellen, ihren Laden zu eröffnen, ihr Produkt zu launchen, obwohl es an der einen oder anderen Stelle noch hakt, nicht alles doppelt und dreifach geprüft wurde.

Denn diese Gründer verdienen inzwischen Geld, das sie fleißig in die Expansion ihres Unternehmens investieren und in die Optimierung der bestehenden Systeme und Prozesse.

Die anderen hingegen, die sich nicht von ihrem Drang losmachen können, geben währenddessen weiter fleißig Geld aus, lassen den Programmierer weitere Überstunden machen, dekorieren zum hundersten Mal um und so weiter.

Von Schnellstartern, Perfektionisten und Pareto

Wer hat nach einem Jahr wohl die Nase vorne? Ich würde auf den Schnellstarter setzen!

Denn der Perfektionist wird ein ewiger Pedant sein. Selbst wenn sein Geschäft Monate später erfolgreich angelaufen sein sollte, wird er den Schnellstarter nicht mehr einholen können.

Warum? Weil hier, wie eigentlich in allen Lebenslagen, das Pareto-Prinzip gilt. Das Pareto-was? Nun, Sie kennen dieses Prinzip vielleicht unter der Bezeichung 80/20-Regel.

Selbige besagt beispielsweise, dass 20 Prozent unserer Arbeit, 80 Prozent der endgültigen Ergebnisse zur Folge haben.

Die verbleibenden 20 Prozent der Ergebnisse, fordern hingegen 80 Prozent der anfallenden Arbeiten beziehungsweise der aufzuwendenden Zeit ein.

Und so verhält es sich eigentlich mit allen Aspekten einer Unternehmensgründung. Soll heißen: 80 Prozent der Kunden werden gerade einmal mit 20 Prozent des gesamten Marketing-Aufwands gewonnen.

20 Prozent dieser Kunden sind wiederum für 80 Prozent der erzielten Umsätze zuständig und so weiter und so fort.

Sie brauchen kein Perfektion zum Geld verdienen

Den wichtigsten Rückschluss sollten Sie aus diesen kleinen Beispielen auch so ziehen können! Richtig, Perfektion ist überhaupt nicht notwendig.

Es braucht nur ein stabiles Grundgerüst zum Unternehmensstart. Darauf lässt sich dann im Nachhinein aufbauen. Weitere Funktionen lassen sich später hinzufügen.

Ein perfektes Beispiel ist hier das Internethandel-Startup “Der Zuckerbäcker”. Hier gingen die Gründer mit Ihrer ersten Shopversion nach 2,5 Monaten online.

Die heute so beliebte Selber-Mischen-Funktion wurde erst nach dem Start eingebaut. Hat die nachträgliche Optimierung dem Erfolg des Webshops geschadet? Wohl kaum!

Eher im Gegenteil. Mit regelmäßigen Verbesserungen beziehungsweise Erweiterungen lässt sich beim Kunden richtig Eindruck schinden.

Neuigkeiten wecken Interesse und zeigen dem Kunden, dass sich der Unternehmensgründer ernsthaft mit seinem Projekt auseinandersetzt.

MacGyver lehrt uns: Improvisation ist der Schlüssel zum Erfolg

Was hat das alles nun mit MacGyver zu tun. Ganz einfach: Ich möchte, dass Sie es dieser Serienfigur nachmachen und einfach etwas öfter im Geschäftsalltag improvisieren.

Sie haben noch keine Unternehmensseite auf Facebook angelegt? Na und? Machen Sie aus der Not eine Tugend.

Gehen Sie trotzdem schon mit Ihrer Webseite und Ihren Angeboten online. Für besagte Fanpage können Sie auf der Webseite und auf Facebook selber Umfragen zu Gestaltung und Inhalten starten.

Sponsern Sie ruhig einen attraktiven Preis. Das veranlasst erfahrungsgemäß mehr Menschen zur Teilnahme, die dauerhaft zu Kunden werden können.

Sie können sich keinen Programmierer leisten? Und wenn schon!

Für Webseiten auf WordPress-Basis gibt es unzählige kostenlose und viele überaus flexible Premium Themes sowie Plugins zur Funktionserweiterung für deren Konfiguration man auch ohne Programmierer auskommen kann.

Die Liste der Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen, aber mein Ansinnen dürfte auch so deutlich geworden sein.

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